Der Mensch ist das Zentrum
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28. April 2017

Seit den Anfängen des ISA Stadtbauatelier gründet sich die Arbeit auf menschliche Philosophie und eine städtische Designtheorie, die sich auf diese stützt. Der Mensch ist das Zentrum der Arbeit unserer Büros. Der Mensch, unabhängig von Geschlecht, Alter, Rasse und Kultur. Der Mensch, wie er seit tausenden Jahren in allen Kulturen verstanden worden ist. Der Mensch wird als Individuum gesehen, der als Ich einzigartig ist und nicht nur Körper und Seele, sondern auch Geist hat. Körper, Geschlecht und Rasse werden als temporäre Kleider des Menschen gesehen. Der Mensch hat deshalb nicht nur materielle, sondern auch immaterielle, d.h. seelische und geistige Bedürfnisse, die von seiner Umgebung befriedigt werden müssen.

Städte sind die Aufgabe

Städte sind diese Umgebung. Sie werden als das dritte Kleid des Menschen angesehen. Kleidung ist das erste, Häuser das Zweite, und Städte besonders der öffentliche Raum, das dritte Kleid des menschlichen Körpers. Städte werden als Mikrokosmos verstanden, kleine synthetische Welten, die die Aufgabe haben, alle Bedürfnisse des Menschen, seine körperlichen, mentalen und seelischen von seiner Geburt bis zu seinem Tod zu stillen. Folglich sind Städte nicht als zufällige Zusammenstellung von Gebäuden, wie bei der überwältigenden Anzahl der Städte zu verstehen. Sie sind als kreative, ganzheitliche Designaufgaben in Raum und Zeit zu verstehen. Jede Stadt braucht ihr eigenes Image, ein aus ihr erwachsendes Design, eine Stadtarchitektur, die wie ein Gebäude entworfen wird.

Den menschlichen Bedürfnissen dienen

Die wesentliche Aufgabe des ISA Stadtbauatelier ist folglich nicht nur die Befriedigung der körperlichen Bedürfnisse des Menschen - dies ist nur die Vorbedingung - aber auch und besonders, der psychologischen und geistig-intellektuellen Bedürfnisse der Menschen. Das heißt, Geisteswahrnehmungen, Qualitäten der Abwechslung, Anregung oder Überraschung im städtischen Raum, sowie intellektuelle und geistige Erfahrungen des Menschen durch künstlerische Schönheit im städtischen Umfeld sind für die Lebensqualität ebenso wichtig wie die physikalischen Lebensbedingungen, Arbeit, Kommunikation etc.

Erzeugung von Gefühl und Erfahrung

Geistig-intellektuelle Erfahrung zu planen, eine attraktive Atmosphäre mit Hilfe psychologischer stadtgestalterischer Grundregeln und Visualisierungen zu schaffen ist die Zielsetzung der Projekte des ISA Stadtbauatelier. Dieses auf Grundlagen der neusten Entwicklung der gegenständlichen Planung zu tun ist immer die Grundlage eines jeden Projektes des Büros. Folglich sind städtebauliche Konzepte des Entwurfes wie, zum Beispiel, die Entwicklung städtischer Designimages oder städtebaulicher Designgrundregeln wie Einheit und Vielfalt, Kontinuität und Veränderung oder die Abfolge von Besonderem und Allgemeinem - nicht anders als die stadtgestalterische Umwandlung der Grundregel der Synthese von yin und yang - wichtige Designinstrumente des ISA Stadtbauatelier.

Städte sollen als Kunstwerk verstanden werden

Die Philosophie unseres Büros verlangt, Städte als Kunstwerk zu verstehen, wie Städte von den großen Persönlichkeiten, seit Tausenden von Jahren, in allen Kulturen auf der ganzen Erde gesehen worden sind. Städte als Kunst, nicht um die ästhetischen Wünsche einer überkultivierten Minderheit zu erfüllen, nicht um nur funktionelle und interessante Umgebung herzustellen, sondern auch um eine angenehme städtische Atmosphäre zu erzeugen. Und das, weil die zeitlose Wahrheit - erst beeinflusst der Mensch seine Umwelt und dann beeinflusst seine Umwelt den Menschen - gestern wie heute Gültigkeit besitzt. Moderne, lebendige und schöne Städte sind die beste Voraussetzung, um Menschen und ihre Kultur zu formen, zu kultivieren und zu entwickeln, sowohl unter mentalem und intellektuellem Aspekt, als auch unter moralischem und geistigem Aspekt. In diesem Sinn versucht das ISA Stadtbauatelier der globalen Weisheit zu folgen: "Nur Schönheit kann die Menschheit retten."